Gesucht: Technische Lösungen zur Verbesserung der Grundversorgung

München/Rio | June 16, 2012

Auf dem UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro haben heute Barbara Kux, Mitglied des Vorstands der Siemens AG sowie des Stiftungsrats der Siemens Stiftung, und Ulrike Wahl, Geschäftsführender Vorstand der Siemens Stiftung, den „empowering people. Award“ ins Leben gerufen. Ziel des weltweiten Wettbewerbs ist es, geeignete technische Lösungen für nachhaltige Entwicklung zu finden und zugänglich zu machen.

Erfinder und Entwicklungsteams sind aufgerufen, technische Produkte oder Lösungen einzureichen, die dafür sorgen, existenzielle  Probleme in der Grundversorgung zu überwinden. Die Einreichungen werden evaluiert und über eine zentrale Wissensdatenbank für Praktiker in der Entwicklungszusammenarbeit bereitgestellt. Für den Wettbewerb hat die Siemens Stiftung kompetente Institutionen mit interdisziplinärem Hintergrund, wie z. B. die KfW (Geschäftsbereich Entwicklungsbank) als Partner gewinnen können.

Von heute an sind Erfinder und Entwicklungsteams aufgerufen, praxistaugliche Produkte oder Lösungen einzureichen, die den Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern helfen können, existenzielle Versorgungsdefizite auszugleichen.

Gesucht werden geeignete Produkte oder Lösungen in den Bereichen Wasser & Abwasser, Energie, Ernährung & Landwirtschaft, Abfallmanagement & Recycling, Gesundheit, Wohnen & Bauen sowie Informations- & Kommunikationstechnologie. Hauptanliegen des Wettbewerbs ist es, technische Lösungen für all diejenigen zugänglich zu machen, die sich aktiv für die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen einsetzen.

Die Siemens Stiftung honoriert den Gewinner des Wettbewerbs bei der Awards Ceremony im Juni 2013 mit einem Preisgeld von 50.000 Euro. Der zweite Preis ist mit 30.000 Euro dotiert, der Drittplatzierte erhält 20.000 Euro. 20 weitere Finalisten werden mit jeweils 5.000 Euro ausgezeichnet. Alle Einreichungen werden von einer interdisziplinären und international aufgestellten Jury bewertet. Das geistige Eigentum verbleibt beim Entwickler bzw. dem Entwicklerteam.

Die Einreichungen zum „empowering people. Award“ bilden die Grundlage  für eine langfristig angelegte Wissensdatenbank. Sie bietet nicht nur die Möglichkeit zur gezielten Recherche, sondern sorgt für einen direkten Austausch zwischen dem öffentlichen und privaten Bereich sowie der akademischen Welt und bezieht Entwickler und Praktiker mit ein. Gleichzeitig werden die Teilnehmer und ihre Projekte von internationalen Partnern und Investoren wahrgenommen. Die Plattform dient dazu, Menschen zu vernetzen und gemeinsame Erfolge in der Entwicklungszusammenarbeit zu erreichen. Das ist ein erklärtes Ziel der Siemens Stiftung. Ulrike Wahl, geschäftsführender Vorstand der Siemens Stiftung, sagte zum Start des „empowering people. Award“: „Als Stiftung engagieren wir uns aktiv in Projekten, die die Grundversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessern. Wir sind überzeugt, dass effiziente Technologien eine nachhaltige Entwicklung erst ermöglichen. Die Datenbank soll sowohl Erfinder mit Organisationen in Kontakt bringen, die ihre Ideen finanzieren, als auch die direkteVerbindung zwischen Entwicklern und Praktikern herstellen, um die Verbesserung der Grundversorgung zu beschleunigen. Unsere Einladung gilt allen, die eine geeignete technische Lösung entwickelt haben, sich am Wettbewerb zu beteiligen.“


Einreichungsschluss ist der 31. Dezember 2012, 24.00 Uhr.
Weitere Informationen auf www.empowering-people-award.org.


„empowering people. Award“ auf Facebook:
www.facebook.com/EmpoweringPeopleAward


und auf Twitter www.twitter.com/Emp_Ppl_Award.


Weitere Informationen: www.siemens-stiftung.org

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